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Geschichte

Entstehung
KlosterhofschuleBis Anfang der 80iger gab es in Ostfildern - Nellingen die Klosterhof-GHS. Fast 900 Schüler in fünf Gebäuden kennzeichneten äußerlich die Phase einer Entwicklung der Grund- und Hauptschule im Kontext der Veränderung von Schulstruktur in Nellingen und politischer Priorisierung zweier rasant wachsender Gymnasien und einer Realschule.

 

Diese Situation und das Flächenwachstum Nellingens legten eine bezirksorientierte Schultrennung des Bereichs der Grundschule nahe.

 

Sie wurde 1982 vollzogen: Die Klosterhofschule wurde zur zweizügigen Grundschule im angestammten Gebäude; im Schulzentrum bildete sich eine eigenständige Grund- und Hauptschule.

 

Diese Trennung war die erste Phase einer Neustrukturierung und Identitätsfindung der jetzt beiden Schulen. Weitere Entwicklungen folgten.

 

1983 erhielt die Grund- und Hauptschule auf Vorschlag der Schulgremien den Namen Erich Kästner-Schule.

 

Das Lebenswerk Erich Kästners ist dem Verstehen der Generationen untereinander gewidmet und weist deshalb Nähe zur pädagogischen Aufgabe der Schule auf.

 

1990 EinweihungIm Jahr 1983 wurde die Grundschule in einem Pavillion bei der Realschule untergebracht.

 

1991/1992 erfolgte ein weiterer Schritt: In der Hauptschule wurde aus einer reinen Ansammlung von Räumen im dunklen Anbau an das Otto-Hahn Gymnasium eine Raumstruktur entwickelt. Die notwendigen Fachräume, ein Aufenthaltsraum, eigene Toiletten, ein lichtdurchflutetes Foyer und ein eigenes Treppenhaus entstanden, letztlich eine Raumatmosphäre wie in einem zweiten Zuhause - eine Maßnahme von 1,7 Mill. DM, die erleichtert wurde durch die Entwicklung von einer Dreizügigkeit zur Zweizügigkeit.

 

Mit der Verlegung von Fachräumen aus dem Keller der Klosterhofschule ins Schulzentrum im Jahre 1993 wurde ein weiterer Schritt vollzogen: Die Schulwege wurden kürzer, der Unterricht effizienter. Das Sportprofil der Schule erhielt von der Grundidee her ein Partnerprogramm: „LIPSA“. Die lern- interessen- und persönlichkeitsorientierten Schülerangebote wurden schnell zu einem ergänzenden Motor in der Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls vieler Schüler und in der Folge für Motivation, Leistung und positiv dominierter Schulatmosphäre.

 

Die Einführung des 10. Schuljahres im Jahre 1999, verbunden mit weiteren Umbaumaßnahmen, war die logische Folge aus Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung der Schülerschaft. Aus LIPSA, Innovationen aus der Lehrerschaft im Kontext mit dem Ergreifen vorhandener Möglichkeiten entwickelte sich in den Folgejahren ein lebendiges Kooperationsgefüge zwischen der Erich Kästner-Schule und Institutionen, Verbänden, Vereinen und Betrieben.

 

Dem auch in der Grundschule lebendigen Schulleben und dem zunehmenden Bedarf an Kernzeitbetreuung wuchs mit dem Anbau 2004/2005 der gebührende äußere Rahmen zu.

 

Im Jahr 2007 feiert die Erich Kästner-Schule ihr 25-jähriges Namens- und Schuljubiläum.

(B. Gorbach)