Gemeinschaftsschule

Seit 2012 gibt es in Baden-Württemberg die Gemeinschaftsschule – eine Schulart für Schüler/innen aller Begabungen und Leistungsstärken.

Die Grundgedanken unserer Gemeinschaftsschule sind, dass die Schüler/innen miteinander und voneinander lernen können und ihre Lernfreude geweckt und bewahrt wird.

Dabei werden die Schüler/innen nicht zwingend auf eine Schulart festgelegt, sondern können auf drei unterschiedlichen Niveaustufen lernen: Dem grundlegenden Niveau (G-Niveau), das zum Hauptschulabschluss führt, dem mittleren, zum Realschulabschluss führenden Niveau (M-Niveau), sowie dem erweiterten Niveau (E-Niveau). Über das E-Niveau wird Schüler/innen ein attraktiver Weg eröffnet, der in einem neunjährigen Bildungsgang zum Abitur führt.

Der Weg zu den Schulabschlüssen erfolgt ohne Noten[1] und ohne Versetzungsentscheidungen. Hierdurch wird der Leistungsdruck im Schulalltag reduziert und die Kompetenzen und individuellen Fähigkeiten der Schüler/innen werden in den Vordergrund gerückt.

Dieses Konzept wird an unserer Schule gestützt und umgesetzt durch die gemeinsame Arbeit und den intensiven Austausch von Lehrer/innen aller Schularten sowie Sozialpädagog-/innen. Dabei orientieren wir uns am individuellen Begabungsprofil der Schüler/innen.

Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schüler/innen, Lernbegleiter/innen (Lehrer/innen) und Eltern ist an unserer Gemeinschaftsschule fest in der Schulphilosophie durch die SEL-Gespräche (Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche) verankert.

Die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler/innen wird konstant gefördert, unter anderem durch regelmäßige Gespräche zwischen Lernbegleiter/innen und Schüler/innen (Coaching-Gespräche) und einer wertschätzenden Feedback-Kultur.

 

Nochmals zusammengefasst: die Grundpfeiler unserer Gemeinschaftsschule

 

  • gemeinsames mit- und voneinander Lernen aller Schüler/innen
  • keine Festlegung auf eine Schulart – Lernen auf verschiedenen Niveaustufen (G/M/E-Niveau)
  • offener Weg hin zu allen Bildungsabschlüssen
  • weniger Leistungsdruck durch Verzicht auf Noten und Versetzungsentscheidungen
  • gemeinsame und intensive Arbeit von Lehrer/innen aller Schularten
  • enge Zusammenarbeit zwischen Schüler/innen, Lernbegleiter/innen (Lehrer/innen) und Eltern
  • regelmäßige Coaching-Gespräche und SEL-Gespräche (Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche)
  • wertschätzende Feedback-Kultur

 

 

 

 

 

 

[1] Anmerkung der Schule: Über eine schriftliche Beantragung kann eine Auskunft über Noten genehmigt werden.