Lernen und Zusammenleben an der Gemeinschaftsschule in Ostfildern

In das Schuljahr 2016/17 sind wir aktuell mit einer 3-zügigen Gemeinschaftsschule in der Sekundarstufe I mit 76 Kindern in den Lerngruppen 5a, 5b und 5c gestartet. Für jede Lerngruppe ist derzeitig ein festes Team, bestehend aus 3 Lernbegleitern/ Coaches verantwortlich.Ergänzt werden diese Teams durch drei Kolleginnen aus dem SBBZ der Lindenschule und der Rohräckerschule, die die inklusive Unterrichtsarbeit mit insgesamt 16 Unterrichtsstunden unterstützen. Zudem arbeiten wir mit unseren außerschulischen Bildungspartnern, der Kinder- und Jugendförderung Ostfildern und dem Verein Kick Fair e.V. eng zusammen.

 

Grundelemente der Gemeinschaftsschule

In der Gemeinschaftsschule gibt es keine Noten. Vielmehr wird jeder Schülerin und jedem Schüler schriftlich rückgemeldet, ob sie oder er die Kompetenzen, die in einer Unterrichtseinheit behandelt wurden, erreicht hat oder nicht erreicht hat. Die Kompetenzen, die zu erreichen sind, ergeben sich aus dem Bildungsplan. Auf der Basis dieser Kompetenzen erstellt jeder Lernbegleiter sogenannte Lernpläne, die von den Schülerinnen „und Schülern auf verschiedenen Niveaustufen G, M oder E bearbeitet werden. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler der Überzeugung ist, die Kompetenzen erreicht zu haben, kann sie oder er mit einem Lernnachweis überprüfen, ob dies stimmt. Basierend auf den Ergebnissen des Lernnachweises wird dann vom Lernbegleiter rückgemeldet, wie die Leistungen des jeweiligen Kindes sind. Sind geforderte Kompetenzen nicht erreicht, erstellt der Lernbegleiter einen Förderplan, mit dem nochmals trainiert werden kann, um dann erneut einen Lernnachweis schreiben zu können.

Das pädagogische Grundprinzip der Gemeinschaftsschule zielt darauf ab, Kompetenzen zu vermitteln und nicht darauf, sie zu benoten. Um dieses Grundprinzip realisieren zu können, gibt es verschiedene Unterstützungsmechanismen: