Projekte

Projekt mit der Städt Galerie

In der Städtischen Galerie

Am 16. Dezember war eine Menge los in der Städtischen Galerie in Ostfildern. Wie es dazu kam, will ich euch heute erzählen.

Wir, die Lerngruppe 5a, hatten uns schon Wochen vorher auf diesen Tag vorbereitet, denn da sollten wir unsere Ergebnisse präsentieren.

Am Anfang des Projektes durften wir mit einer Rallye die Ausstellung der Künstlerin Anja Luithle kennen lernen. Anja Luithle macht eine besondere Art von Kunst und zwar nennt man diese besondere Kunst „Kinetische Kunst“. Das ist Kunst, die sich bewegt. Wir hatten alle so etwas vorher noch nicht gesehen.

Schon als wir an der Städtischen Galerie ankamen sahen wir draußen im Wasserbecken ein Kunstwerk, das sich ganz langsam bewegte. Es war eine Person in einem richtig schönen weißen Kleid. Eigentlich war es ja gar keine Person, denn sie hatte keinen Kopf. Das war schon witzig. Wir bekamen dazu alle einen Fragebogen und sollten nun aufschreiben, wie das Kunstwerk heißen könnte, was die Person fühlt und noch viele andere Fragen. Dann durften wir eine kleine Rallye in der Galerie machen und die anderen Kunstwerke kennen lernen.

Wir waren noch vier Mal in der Städtischen Galerie und haben verschiedene Aufgaben bekommen. Einmal bekamen wir die Aufgabe, uns ein Kunstwerk auszusuchen, das wir für einen – natürlich unechten – Räuber genau beschreiben mussten. Im echten Leben würde ich da natürlich nicht mitmachen. Jeder hat sein Kunstwerk genau beschrieben und durfte zum Schluss dann noch für den Meisterdieb eine Zeichnung machen. Im Deutsch- und Kunstunterricht haben wir dann immer an unseren Aufgaben weiter gearbeitet.

Unsere spannendste Aufgabe aber war es, dass wir für eine Klasse und mehrere Erwachsene selbst eine Präsentation der Kunstwerke machen sollten. Dafür wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Diese drei Gruppen beschäftigten sich mit den Kunstwerken „Kopfüber“, „Staubwedel“ und „Wertpapiere“.

Ich kam in die Gruppe „Staubwedel“. Zuerst sammelten wir ein paar neue Namen für das Kunstwerk, wie Staubi oder Stubidu. Danach überlegten wir gemeinsam, wie wir das Kunstwerk vorstellen könnten, und am Ende sah die Liste so aus: Elfchen schreiben, einen Tanz vortanzen, eine Einleitung und einen Schluss schreiben. Für den Tanz mussten wir auch eine richtige Reihenfolge festlegen und meine ganze Gruppe tanzte mit. Der Tanz wurde richtig gut und wir übten alles in der Schule. Jeder schrieb in der Schule auch ein Elfchen. Die Jungs schrieben ihre Einleitung und Emilia übernahm den Schluss. Das alles übten wir öfters und wir konnten es immer besser und es machte immer mehr Spaß.

Der große Tag war gekommen und die Präsentationen standen an. Leider wurde ich krank, aber meine Klassenkameraden erzählten mir alles. Eine ganze dritte Klasse, ein paar Schüler aus der achten Klasse und mehrere Erwachsene waren neugierige Zuschauer. Wir stellten unsere Ergebnisse nacheinander in der Städtischen Galerie vor und bekamen viel Applaus.

Das alles hat Riesenspaß gemacht, nur war ich ja leider bei der Präsentation krank. Unsere Klasse geht auch bald wieder zur nächsten Ausstellung in die Städtische Galerie und darauf freue ich mich schon jetzt.

Luzie Nester LG 5a