Träume & Wünsche

Nach vielen Wochen und Monaten des Fernlernens stellte sich den Schülerinnen und Schülern der Lerngruppen 7 in der Endphase des Schuljahres 2020/21 die Frage, was wäre wenn…

Was wäre, wenn es kein Corona mehr gäbe? 

Was würde ich gerne mal wieder machen? 

Welche Träume und Wünsche habe ich? 

Aus diesen Fragen entstanden einige verschiedene Aktionen und Projektideen, die wir in Auszügen mit allen BesucherInnen unserer Homepage hier teilen möchten.

Träume übers Fallschirm springen

Wenn ich erwachsen bin, möchte ich gern Fallschirmspringen gehen.

Ich liebe es einen großen Adrenalinkick zu haben.

Ich finde es einfach befreiend, wenn man so in der Luft schwebt und alles mal von oben sehen kann. Ich kann mir vorstellen, dass ich vor dem Sprung sehr aufgeregt sein werde und vielleicht auch Angst habe. Ich könnte mich aber trotzdem in die Tiefe stürzen.

Ich kann mir auch genau vorstellen was für ein schöner Moment es ein wird einfach zu fliegen und die Orte von oben zu sehen und die Luft zu riechen und zu spüren.

(Vanessa, 7b)

Wir essen das Virus auf!

 

Das Coronavirus in Muffins

wird beschrieben, denn wir gaffen,

die ganze Zeit ohne etwas zu raffen.

Immer wieder warten

hat seine schlechten Arten.

Mit diesem Stress

bekommen wir noch die Pest.

Jetzt wird erstmal genascht!

Das Coronavirus war mal da, wurde jetzt verzehrt

und kommt nie wieder her.

                                          (Oliver, 7b)

Ein Traum

Ach immer dasselbe: früh aufstehen, Computer an, drucken, bearbeiten.

Ach, würde ich jetzt am Strand liegen. Ich würde so gerne dort hinfliegen. Doch meine Eltern würden niemals ein Risiko für mich eingehen. Ich würde mit Hut und Sonnenbrille und Eis im Liegestuhl liegen. Dort würde ich dann auch Galaktoboureko essen. Man bin ich verfressen! Doch die Kilos gehen wieder runter, denn ich schwimme munter, man, was gibt es hier zu sehen – Fische allerhand geben mir die Hand: Seeigel überall! Vorsicht! Die stechen allzu bald. Mit dem Tauchanzug und Schnorchelmontur komm ich wieder raus, da schau ich schon ganz anders aus. Wie frisch geboren fühl ich mich, ach ist das herrlich.

Doch ich merke bald es war nur ein Traum und schon ist das Gefühl vorbei.

(Xenia, 7b; Foto: Xenias geträumte Strandwelt in einem Schuhkarton)

 Und manchmal mache ich die Augen zu

 

Ich vermisse die alten Zeiten,

Ich kann heute nicht mal meine Freunde nach Hause begleiten.

Meine Familie sehe ich auch selten,

Die Regeln lassen es nicht gelten.

Manchmal mache ich die Augen zu

Und genieße einfach die Ruh,

Ich denke über Sachen

Und fang an zu lachen.

Denn ich weiß es hat seine Zeit,

Ich tue mir schon selber leid.

Ich wünschte alles wird so wie es war,

Dann sehe ich die Welt wieder klar.

                                          (Selda, 7b)

Der Bericht zur Abschlussausstellung des Projekts, geschrieben von Larissa und Vanessa (7b), ist hier zu finden.